Personal Computer

Personal Computer (PC) sind die am weitesten verbreiteten Computer. Die Bezeichnung ist durch den klassischen IBM-PC besetzt, der Anfang der 80er-Jahre entwickelt wurde. Außerdem wurde der Begriff durch das Betriebssystem Disc Operating System (DOS) und später durch Windows assoziiert. Im Laufe der Jahre hat sich der Personal Computer von einem einfachen Rechner für die Textverarbeitung zu einem äußerst leistungsstarken Computer entwickelt, der im Kommerziellen und im Privaten eingesetzt wird.


Der Aufbau von Personal Computern

Der Aufbau eines PCs ist modular und besteht im Wesentlichen aus der Hauptplatine mit der Zentraleinheit (CPU), dem Arbeitsspeicher, den Bussystemen, Schnittstellen, der Grafikkarte, den Kommunikationskomponenten und Steckvorrichtungen. Die Größe der Motherboards und die Anordnung der Steckplätze und Schnittstellen auf dem Motherboard ist durch Formfaktoren weitestgehend vorgegeben.

Komponenten 
   eines Personal Computers (PC), Foto: qambo.de

Komponenten eines Personal Computers (PC), Foto: qambo.de

Die Versorgung des Motherboards und einiger Peripheriegeräte erfolgt über ein separates Netzteil. Daneben enthält das Grundkonzept eines PCs eingebaute Peripheriegeräte, wie die Festplatte und DVD-Laufwerke. Als externe Peripheriegeräte für die Dateneingabe dienen die Tastatur und die Maus, die optische Ausgabe übernimmt ein Monitor.

Die Komponenten der Hauptplatine

Die Zentraleinheit (CPU) ist der zentrale Prozessor, dessen Rechenleistung die Rechnerleistung bestimmt. An CPUs werden Einkern- und Mehrkernprozessoren eingesetzt und zur besseren Energieeffizienz ULV-Prozessoren (Ultra Low Voltage). An Prozessoren kommen die verschiedenen Intel- und AMD-Typen in ihren vielfältigen Varianten zum Einsatz. So der Core i5 und Core i7 und AMDs Phenom, Sempron und Athlon. Ihre Taktraten liegen zwischen 2,5 GHz und 3,5 GHz und ihre maximale Verlustleistung, Thermal Design Power (TDP), zwischen 50 W und 130 W. Die verschiedenen Zentraleinheiten haben Level2-Caches von ein, zwei oder drei Megabyte (MB), es gibt einige Ausnahmen mit 6 MB und 12 MB.

Motherboard mit CPU Core 
   i7, Foto: Hardwaresphere.com

Motherboard mit CPU Core i7, Foto: Hardwaresphere.com

Der Arbeitsspeicher, in dem die Anwendungsdaten abgelegt werden, hat bei leistungsfähigen Geräten Speicherkapazitäten von bis zu 16 Gigabyte (GB). Allerdings können viele Betriebssysteme nur eine Speichergröße von 4 GB verwalten. Die Arbeitsspeicher sind als Speicherriegel ausgeführt, die in Steckplätze auf dem Motherboard eingesteckt werden. Was die Festplatte betrifft, so haben PCs standardmäßig Festplatten mit Speicherkapazitäten von einigen hundert Gigabyte (GB). Es gibt auch bereits Festplatten mit mehreren Terabyte (TB) Speicherkapazität.

Was die Grafikfähigkeit durch die Grafikkarte betrifft, so gibt es On-Board- oder Shared-Memory-Grafikkarten, wobei letztere Speicherplatz des Arbeitsspeichers nutzt. Bei der Wiedergabe von hochauflösendem Video, Computerspielen und bei der Darstellung von 3D-Grafiken können leistungsstarke Grafikkarten mit großem Arbeitsspeicher mit Graphics Double Data Rate (GDDR) genutzt werden.

Konzeptionelle Unterschiede von Personal Computern

Vom Konzept her arbeiten PCs mit internen Bussystemen wie der Extended Industry Standard Architecture (EISA), dem PCI-Bus und dessen Weiterentwicklungen wie der PCI-X-Bus und der PCI-Express (PCIe) auf die die einzelnen Funktionseinheiten, wie Laufwerktreiber, Netzwerkkarten, Kommunikations-Adapter usw. direkten Zugriff haben. Die Leistungsfähigkeit von PCs drückt sich in der Busbreite, der Taktfrequenz der Zentraleinheit sowie der Größe des Arbeitsspeichers und der Festplatte aus. Es gibt diverse Benchmarks für den Vergleich der Rechenleistung.

An Schnittstellen haben PCs mehrere USB-Schnittstellen, Firewire, PC-Card-Slots, Slots für Speicherkarten, eine VGA-Schnittstelle, Anschlüsse für Audio und hochleistungsfähige digitale Display-Schnittstellen wie die HDMI-Schnittstelle, den DisplayPort oder die GDI-Schnittstelle. Für die Kommunikation gibt es neben den drahtgebundenen USB- und Ethernet-Schnittstellen, Funkverbindungen mit WLANs nach 802.11 und Bluetooth.

PC-Schnittstellen

PC-Schnittstellen

Von der Bauweise her können stationäre Standard-PCs als Desktop, Nettop, All-in-One-PC oder in Mini-Tower- und Tower-Bauweise ausgeführt sein, an mobilen Computern sind Laptops, Notebooks, Subnotebooks, Netbooks oder Tablet-PCs zu nennen. Stationäre PCs haben als Standard-Betriebssystem Windows. Dieses bereits 1983 von Microsoft eingeführte Betriebssystem gibt es in den verschiedensten Windows-Varianten, die unterschiedliche Entwicklungsstufen und Anwendungen repräsentieren. Bei Apple-Geräten ist das Standard-Betriebssystem Mac OS. Daneben werden noch Unix und die diversen Unix-Abhandlungen eingesetzt. Alle genannten Betriebssysteme arbeiten mit grafischen Benutzeroberflächen.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Personal Computer
Englisch: personal computer - PC
Veröffentlicht: 30.12.2015
Wörter: 632
Tags: #Arbeitplatzcomputer
Links: 3D-Grafik, AiP (all in one PC), Anschluss, ASP (Arbeitsspeicher), Athlon