VGA-Schnittstelle

Video Graphics Array (VGA) ist eine Display-Schnittstelle und das VGA-Format ein Grafikstandard für grafische Bildschirmdarstellungen.


Bei der VGA-Schnittstelle handelt es sich um eine analoge Display-Schnittstelle zwischen Grafikkarte und Monitor über die die drei analogen Farbsignale rot, grün und blau geführt werden. Die Schnittstelle wurde 1987 von IBM eingeführt und hatte bessere Eigenschaften als die damals verwendete EGA-Schnittstelle. Der für die VGA-Schnittstelle benutzte Stecker ist ein blauer Sub-D-Stecker mit einer dreireihigen Kontaktstiftanordnung. Rechnerseitig ist es eine blaue Sub-D-Buchse. Der Stecker hat insgesamt 15 Kontaktstifte für die analogen RGB-Signale, für Masse, das Taktsignal, das DDC-Signal, Display Data Channel (DDC), sowie für die vertikale und horizontale Bildsynchronisation. Das VGA-Kabel ist ein Koaxialkabel mit einer Impedanz von 75 Ohm. In einfacher Ausführung kann es eine Länge von bis zu 5 m haben, in Ausführung mit guter Schirmung kann die Kabellänge 15 m betragen.

Der blaue VGA-Stecker

Der blaue VGA-Stecker

Bei dem damaligen analogen Konzept wurden die Digitalsignale auf der Grafikkarte in einem DA-Wandler in Analogsignale konvertiert und als Analogsignale übertragen. Bei den heutigen Flachbildschirmen ist die Konvertierung nicht mehr erforderlich, da diese Displays digital angesteuert werden. Als Nachfolgetechnologien der VGA-Schnittstelle bieten sich die Digital-Schnittstellen Digital Visual Interface (DVI) an, High Definition Multimedia Interface (HDMI) und DisplayPort.

Informationen zum Artikel
Deutsch: VGA-Schnittstelle
Englisch: VGA interface
Veröffentlicht: 29.12.2015
Wörter: 204
Tags: #Displays
Links: 75-Ohm-Impedanz, Analog, Array, Bildschirm, Blau