Benchmark

Unter Benchmark-Tests versteht man Vergleichstests, mit denen die Rechenleistung von Zentraleinheiten (CPU), elektronischen Komponenten und Geräten sowie von Software unter Anwendungs- und Grenzbedingungen mit Hilfe eines Bewertungsprogramms untersucht werden. Es ist ein Maßstab zum Vergleich der Leistungsfähigkeit verschiedener Datenverarbeitungsanlagen. Um ihre Vergleichbarkeit nicht auf die Gegenüberstellung rein technischer Leistungsangaben zu beschränken, wird durch Benchmark-Verfahren die Durchlaufzeit von mehreren Jobs, speziell in der Simultanverarbeitung, gemessen und beurteilt.


Die Standard Performance Evaluation Corporation (SPEC) hat entsprechende Benchmarks für die Vergleichbarkeit der Rechenleistung erarbeitet und passt sie ständig an die aktuelle CPU- und Computer-Entwicklung an.

Neben den SPEC-Benchmarks gibt es noch den Whetstone- und Dhrystone-Test, die während einer Anwendung durchgeführt werden, und die Benchmarks des Embedded Microprocessor Benchmark Consortium (EEMBC). Beim Whetstone-Benchmark wird die arithmetische Rechenleistung von Coprozessoren gemessen. Es geht dabei darum, wie oft der Coprozessor kleine Rechenoperationen innerhalb einer Zeiteinheit ausführen kann. Dhrystone- und Whetstone-Benchmarks werden wegen ihrer irreführenden Messergebnisse und Interpretationen nicht mehr häufig referenziert.

Neben diesen gibt es noch den Core-Test für die Ermittlung der Geschwindigkeit der Festplatten und den Landmark-Test.

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