Internetkriminalität

Internetkriminalität, Cybercrime, umfasst alle bösartigen Aktivitäten, die Personen, Computer, Datenbestände, Softwareprogramme und Kommunikationsverbindungen im Internet vorsätzlich beeinträchtigen, ausspionieren oder schädigen. Internetkriminalität ist der Oberbegriff für alle kriminelle Handlungen im Internet, sei es zum eigenen Vorteil oder zum Nachteil Dritter.


Bei den in der Internetkriminalität benutzten Angriffswerkzeugen handelt es sich um Schadprogramme, die von Hackern, Software-Entwicklern und Programmierern entwickelt von Hackern oder kriminell arbeitenden Personen eingesetzt wird. Die Palette der Schadsoftware, bekannt unter dem Oberbegriff Malware, umfasst die verschiedensten Programme und Techniken mit denen Computersysteme in ihrer Funktionsweise beeinträchtigt, sensitive Daten abgefragt, Computer oder ganze System gesperrt werden. Zu den Programmen gehören Viren, Würmer und Trojaner, das Flooding mit DoS- oder DDoS-Attacken, Spyware, Mailbombs, Spams und Hoaxes. Jedes dieser häufig äußerst intelligenten Schadprogramme hat eine eigene Zielsetzung. Daneben sind Botnets zu nennen über die gezielte Angriffe auf Unternehmensnetze mit tausenden von infizierten Computer durchführen.

Einige der genannten Schadprogramme befallen und infizieren Computer, bei anderen geht es um Identitätsdiebstahl und bei wieder anderen um das Ausspähen von Bankkonten und Kreditkarten und deren Zugangsdaten. Die Palette und die Art der Angriffe deuten darauf hin, dass die Schadprogramme immer intelligenter werden und von Softwareprofis programmiert werden.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Internetkriminalität
Englisch: cybercrime
Veröffentlicht: 06.02.2013
Wörter: 211
Tags: #Cybercrime
Links: Aktivität, Angriff, Computer, Daten, DDoS (distributed denial of service)