Cybermobbing

Cybermobbing ist das Mobbing per Internet und Mobiltelefon. Es ist die Verbreitung von falschen, denunzierenden und kompromittierenden Informationen über Personen unter Nutzung moderner Kommunikationswege. Cyber-Mobbing ist eine Form von Denunziation, Verleumdung, Belästigung und Bedrohung mit denen die Betroffenen konfrontiert und deren Persönlichkeitsrechte verletzt werden.


Cybermobbing kann verbal durch falsche Behauptungen erfolgen, aber ebenso mit manipulierten, verfälschten und provozierten Fotos und Videos. Die gefälschten und kompromittierenden Dokumente können als Fake News ins Internet gestellt und stehen somit allen Internet-Nutzern auf Dauer zur Verfügung, ohne, dass der Betroffene eine Möglichkeit der Richtigstellung hat und ohne dass er weiß, wer der Urheber der kompromittierenden Dokumente ist. Sie können ebenso über soziale Medien wie Twitter verbreitet werden. Außerdem nutzen Cybermobber Chats, Social Networks, Kommunikations-, Foto- und Videoportale.

Cyber-Mobbing wird häufig gegen Lehrkräfte angewendet, aber auch gegen Mitschüler, Vorgesetzte und Kollegen. In einzelnen Fällen bewegt sich Cybermobbing im Grenzbereich zwischen freier Meinungsäußerung und Verletzung der Persönlichkeitsrechte.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Cybermobbing
Englisch: cyber mobbing
Veröffentlicht: 01.10.2017
Wörter: 167
Tags: #Web-Infodienste
Links: Bedrohung, Belästigung, Chat, Dokument, Falschmeldung