Datenblock

Der Begriff Datenblock oder Block wird in unterschiedlichem Kontext verwendet. So in der Datenübertragung, in der Speichertechnik und in der Software.

  1. In der Datenübertragung ist ein Datenblock, auch Datenübertragungsblock genannt, eine Transporteinheit mit einer fallweise festgelegten Anzahl von Bits und Zeichen. Der Datenblock beschreibt die Größe und Struktur einer zu übertragenden physischen Dateneinheit, wobei die Blockelemente und der Blockaufbau den Bedingungen des jeweiligen Kommunikationsprotokolls entsprechen. Der Datenblock wird auch als Datenübertragungsrahmen oder Frame bezeichnet.


    Ein Datenblock ist ein in sich geschlossener, ganzer Datensatz, der durch seine Länge festgelegt ist. Er hat eigene Start- und Endbegrenzungen und gewöhnlich auch Kontroll-, Wegwahl- und Fehlerprüfzeichen-Informationen. In Bisynchron-Verfahren wird dieser Teil der Nachricht von einem End of Block (EOB) oder End of Transmission Block (ETB) beendet. Handelt es sich um den letzten Block einer Nachricht, wird das End of Transmission (EOT) oder End of Text (ETX) benutzt.

  2. In der Speichertechnik handelt es sich bei einem Datenblock um die kleinste adressierbare Speichereinheit eines Speichers, eines Caches, Hauptspeichers, einer Festplatte, Diskette, Compact Disc (CD) oder DVD. Jeder Datenblock hat eine eigene Adresse. Bei Compact Discs besteht ein Block oder ein Sektor aus einem Vorspann, den eigentlichen Daten, der Fehlererkennung und Fehlerkorrektur sowie Kontrollinformationen. Jeder Datenblock besitzt mit der Logical Block Number eine eigene Identifikation. Die Blockgröße kann fest oder variabel sein.

  3. In der Software handelt es sich bei einem Block um einen abgeschlossenen Programmteil bei einer strukturierten Programmiersprache.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Datenblock
Englisch: data block
Veröffentlicht: 25.01.2016
Wörter: 242
Tags: #Speichertechnik
Links: Adresse, Bit (binary digit), BSC (binary synchronous communication), Cache, CD (compact disc)