Programmiersprache

Programmiersprachen, Programming Languages, sind künstlich geschaffene Sprachen in der Gestalt von Textkürzeln, den Mnemonics von Textwörtern und/oder von Grafikzeichen bzw. -signalen, mit denen unmittelbar über einen Programmgenerator ein Programm für eine Datenverarbeitungsanlage definiert werden kann. Eine Programmiersprache ist eine zum Abfassen von Programmen geschaffene Sprache; die Programmiersprache betrifft sowohl das im Rechner eingespeicherte Programm als auch dessen Bedienung.


Programmiersprachen werden in Generationen klassifiziert. Dabei wird die erste Generation, 1GL; durch den Maschinencode repräsentiert und die zweite Generation, 2GL, durch Assembler.

Programmiersprachen und deren Produktivitäts-Niveaus

Programmiersprachen und deren Produktivitäts-Niveaus

Bei den Programmiersprachen der dritten Generation, 3GL, handelt es sich um deklarative, problemorientierte höhere Programmiersprachen mit Klartext-Befehlen. Es sind ablauforientierte Programmiersprachen wie Basic, Cobol, PL/1, Pascal, Modula-2, Python, Algol 60, Ruby, Perl, Smalltalk, Eiffel, Fortran und Java und auch Hochsprachen wie die Programmiersprachen C, C++ und die Programmiersprache D. Die Programmiersprachen der vierten Generation, 4GL, sind benutzerführende und menuegesteuerte Programmiersprachen mit Software-Tools für CASE-Methoden, und die fünfte Generation, 5GL, sind KI-Programmiersprachen.

Die Leistungsfähigkeit der Programmiersprachen nimmt mit steigender Generation zu. Sie haben eine einfachere Syntax und bieten ein höheres Potential für die Produktivität in der Softwareentwicklung, da eine Instruktion in einer höheren Programmiersprache wesentlich mehr kann, als die einer niedrigeren.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Programmiersprache
Englisch: programming language - PL
Veröffentlicht: 25.02.2017
Wörter: 210
Tags: #Programmiersprachen
Links: 1. Generation, 2GL (second generation language), 3GL (third generation language), 4GL (4th generation language), ALGOL 60 (algorithmic language)