Maschinencode

Der Maschinencode ist die elementare Programmiersprache, die von einem Prozessor verstanden wird und von diesem verarbeitet werden kann. Jeder Prozessor hat einen eigenen Maschinencode. In der Hierarchie der Programmiersprachen belegt der Maschinencode die unterste Ebene und wird auch als Programmiersprache der ersten Generation (1G) bezeichnet.


Die Maschinensprache kann im Dualsystem aber auch in anderen Zahlensystemen wie dem Hexadezimalsystem oder dem Oktalsystem codiert werden. Ein im Dualsystem geschriebener Maschinencode ist eine lange Bitkombination aus Nullen und Einsen. Jedem Maschinenbefehl, den ein Prozessor verarbeiten kann, wird ein bestimmter Zahlencode zugeordnet. Das können Befehle für arithmetische und logische Operationen sein, Befehle für Schieberegister, für Interrupts oder Sprungbefehle. Die Befehle bestehen häufig aus 8 Bits, wobei die ersten 4 Bits den Maschinenbefehl darstellen und die zweiten 4 Bits den Operanden.

Umsetzung des mnemonischen Programmcodes in Maschinencode

Umsetzung des mnemonischen Programmcodes in Maschinencode

Jede Prozessor-Architektur hat eine eigene Befehlsstruktur. Die ausgeführten Befehle werden von der Firmware kontrolliert. Programme, die in Assembler oder in einer anderen Programmiersprache geschrieben wurden, müssen erst über einen Assembler, Compiler oder Interpreter in den benutzten Maschinencode übersetzt werden.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Maschinencode
Englisch: machine language
Veröffentlicht: 12.04.2018
Wörter: 177
Tags: #Codes #Sonstige Programmiersprachen
Links: 1. Generation, Assembler, Befehl, Bit (binary digit), Compiler