Fehlererkennung

Mit Fehlererkennung, Error Detection Code (EDC), werden Verfahren und Codiersysteme bezeichnet, mit denen Fehler bei der Datenübertragung oder der Datenspeicherung erkannt werden. Entsprechende Verfahren arbeiten mit Prüfsummen.

Eines der bekanntesten Fehlererkennungsverfahren ist die zyklische Blockprüfung oder Cyclic Redundancy Checksum (CRC), die auf der Bildung einer redundanten Prüfsumme basiert. Weitere Verfahren sind die XOR-Prüfsumme und die Paritätsprüfung (PAR), bei der ein Paritätsbit hinzugefügt wird. Da letzteres Verfahren bei Auftreten mehrerer Bitfehler versagt, wird bei einigen Verfahren die Redundanz durch mehrere Prüfbits erhöht. Zur Fehlererkennung dient neben der Verwendung von Paritätsbits auch der Einsatz von Blocksicherungszeichen.

In der Datenfernübertragung wird auch die Echokompensation für die Fehlererkennung benutzt. Im Echosignal erkennt der Sender fehlerhafte Datenblöcke. Die zyklische Blockprüfung (CRC) und die XOR-Prüfsumme sind weitere Beispiele für Fehlererkennungsverfahren.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Fehlererkennung
Englisch: error detection code - EDC
Veröffentlicht: 24.05.2011
Wörter: 142
Tags: #Grundlagen der Datenkommunikation
Links: Bitfehler, Code, Datenblock, DÜ (Datenübertragung), DFÜ (Datenfernübertragung)