Konvergente Netzwerkarchitektur

Die konvergente Netzwerkarchitektur ist geprägt von der Netzkonvergenz, der Mobile to Mobile Convergence (MMC), Fixed Mobile Convergence (FMC) und der Dienstekonvergenz, der Fixed Mobile Integration (FMI). Bei der Erstellung von konvergenten Netzarchitekturen müssen unterschiedliche Vermittlungstechniken wie die Datenpaketvermittlung und die Leitungsvermittlung ebenso zusammengeführt werden, wie die verschiedensten Dienste.


In einer konvergenten Netzwerkarchitekur, wie sie von der internationalen Fernmeldeunion (ITU) und der Internet Engineering Task Force (IETF) in einem standardisierten Modell vorgeschlagen wird, basiert das Kernnetz auf dem IP-Protokoll und nicht auf Zeitmultiplex (TDM).

Konvergente 
   Netzwerk-Architektur der ITU und IETF

Konvergente Netzwerk-Architektur der ITU und IETF

Unter Einbeziehung der vorhandenen, leitungsvermittelten Sprachkommunikation bilden die paketvermittelten, IP-basierten Netze die Basis für Multiservice-Netzwerke mit universellen Kommunikationsplattformen.

Die konvergente Netzwerkarchitektur bildet die Basis für die Next Generation Networks (NGN). Sie arbeiten mit Media-Gateways (MGW), über die vorhandene Sprachnetze und digitale Netze mit dem IP-Netz verbunden werden. Im Netzzugangsbereich werden Telefonie, Internettelefonie und die DSL-Verfahren unterstützt. Die Signalisierung erfolgt über eigene Strukturen mit Signalling Gateways (SGW) und Media Gateway Controller (MGC), resp. Softswitches.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Konvergente Netzwerkarchitektur
Englisch: convergent network architecture
Veröffentlicht: 17.08.2017
Wörter: 170
Tags: #Offene Netze #IP-Konfigurationen
Links: Datenpaketvermittlung, Dienst, Digital, DSL (digital subscriber line), FMC (fixed mobile convergence)