WiBro (wireless broadband)

Wireless Broadband (WiBro) ist eine Alternative zu WiMAX. Es wurde in Südkorea entwickelt und auch dort von der Telecommunications Technology Association (TTA) von Südkorea standardisiert. Da WiBro den gleichen mobilen Ansatz wie IEEE 802.16 verfolgt und einen Entwicklungsvorsprung hatte, hat das IEEE-Gremium das WiBro-Projekt mit in die Entwicklungsarbeiten für 802.16e eingebunden. Dadurch flossen bestimmte Entwicklungen in das Mobile WiMAX ein, insbesondere die Übertragungstechnik Scalable Orthogonal Frequency Division Multiple Access (SOFDMA).


In 802.16e wird ein Funkdienst für einen breitbandigen, mobilen Zugang definiert, quasi für das mobile, drahtlose Internet.

WiBro unterstützt mit seinen Datenraten zwischen 20 Mbit/s und 50 Mbit/s diese Dienste. Es zeichnet sich aus durch Handover und kann bei Fahrgeschwindigkeiten von über 100 km/h empfangen werden. Die WiBro-Funkzellen haben einen Radius von einem Kilometer bis zu fünf Kilometern. Als Übertragungsfrequenzen nutzen die Südkoreaner und Japaner ein 100-MHz-Band bei 2,3 GHz. Übertragungstechnisch arbeitet WiBro mit skalierbarem SOFDMA mit 2.048 Subträgern.

Spezifikationen von WiBro

Spezifikationen von WiBro

WiBro bietet Dienstgüte (QoS), wodurch es auch für Streaming-Media und VoIP interessant ist. In Verbindung mit dem Handover kann es auch als Alternative zu den Mobilfunktechniken der 3. Generation (3G) wie UMTS in Betracht gezogen werden. Damit die drahtlosen Breitband-Technologien WiBro und WiMAX später untereinander kompatibel sind, haben sich namhafte Chiphersteller und südkoreanische Firmen, die das WiBro-Projekt entwickelt haben, auf Kompatibilitätsfragen verständigt.

Informationen zum Artikel
Deutsch:
Englisch: wireless broadband - WiBro
Veröffentlicht: 17.10.2013
Wörter: 225
Tags: #Funktechniken in Anschlussnetzen #High-Speed-Mobilfunk
Links: 3. Generation, Breitband, Datenrate, Dienst, Gigahertz