VXA-Laufwerk

VXA ist ein Bandlaufwerk, das mit Schrägspurverfahren arbeitet und 8-mm-Magnetbändern. Im Gegensatz zu den anderen Bandlaufwerken verwendet VXA eine Datenpakettechnik für die Datenaufzeichnung. Jedes Datenpaket besteht aus einem Header mit einer Synchronisationskennung, einer Datenadresse, die die Daten im Datenstrom kennzeichnet, den 64 Bytes Nutzdaten, der zyklischen Blockprüfung (CRC) und der Fehlerkorrektur (ECC)

Bei dem paketorientierten Verfahren können alle vier Magnetköpfe die Datenpakete gleichzeitig auslesen, die dann wieder in der richtigen Reihenfolge zusammengesetzt werden.

Es gibt drei VXA-Versionen. Die letzte, VXA-3, stammt aus dem Jahr 2005. Danach wurden die weiteren geplanten Versionen nicht mehr weiterentwickelt.

VXA-1 hatte eine Speicherkapazität von 33 GB und eine Datentransferrate von 3 MB/s. Die zweite Version VXA-2 hatte 80 GB Speicherkapazität und mit 6 MB/s die doppelte Datentransferrate. Bei der Version VXA-3 wurden beide Werte verdoppelt: 160 Gb und 12 MB/s.

Als Aufzeichnungsverfahren benutzt VXA den EFM-Code, Eight to Fourteen Modulation (EFM), und Partial Response Maximum Likelihood (PRML).

Informationen zum Artikel
Deutsch: VXA-Laufwerk
Englisch: VXA tape drive
Veröffentlicht: 04.06.2015
Wörter: 154
Tags: Storage-Komponenten Bandlaufwerke
Links: Aufzeichnungsverfahren, Bandlaufwerk, Byte, Daten, Datenpaket