Netzwerkadresse

Bei den Netzwerkadressen unterscheidet man zwischen den physikalischen Adressen, bekannt als Hardware-Adressen oder MAC-Adressen, den Adressen der Vermittlungsschicht, den IP-Adressen und den OSI-Netzwerkadressen in OSI-Netzwerken.

  1. Die Hardware-Adresse stellt eine eindeutige Identifikation einer Netzwerkkomponente dar, eines Controllers, einer Netzwerkkarte oder eines Netzwerk-Knotens. Sie existiert nur einmal.

  2. Klassische IP-Adressen unterteilen sich in die Netzwerkkennung (net-id) und die Hostkennung (host-id). Beide Adressteile sind variabel und können im Falle der Netzwerkkennung zwischen 7 Bit und 21 Bit lang sein. Die variable Aufteilung ermöglicht die Anpassung der IP-Adresse an Kleinst- und Großnetze mit wenigen und vielen Benutzern.

  3. Die OSI-Netzwerkadresse steht in Verbindung mit einer Instanz der Transportschicht. Die Adresse kann bis zu 20 Byte lang sein und enthält einen standardisierten Domänen-Teil und eine domänenspezifischen Teil. Neben der OSI-Netzwerkadresse gibt es noch die OSI-Präsentations-Adresse, die die OSI-Netzwerk-Adresse einschließt.

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Deutsch: Netzwerkadresse
Englisch: network address
Veröffentlicht: 25.04.2019
Wörter: 135
Tags: #Lokale Netze
Links: Adresse, Anpassung, Bit (binary digit), Byte, Controller