Netzwerkadresse

Bei den Netzwerkadressen unterscheidet man zwischen den physikalischen Adressen, bekannt als Hardware-Adressen oder MAC-Adressen, den Adressen der Vermittlungsschicht, den IP-Adressen und in OSI-Netzwerken den OSI-Netzwerkadressen.

  1. Die Hardwareadresse stellt eine eindeutige Identifikation einer Netzwerkkomponente dar, eines Controllers, einer Netzwerkkarte oder eines Netzwerk-Knotens. Sie existiert nur einmal.
  2. IP-Adressen unterteilen sich in einen Teil für die Netzwerkkennung und für die Hostkennung. Beide Adressteile sind variabel und können im Falle der Netzwerkkennung zwischen 7 Bit und 21 Bit lang sein. Die variable Aufteilung ermöglicht die Anpassung der IP-Adresse an Kleinst- und Großnetze mit wenigen und vielen Benutzern.
  3. Die OSI-Netzwerkadresse steht in Verbindung mit einer Instanz der Transportschicht. Die Adresse kann bis zu 20 Byte lang sein und enthält einen standardisierten Domänen-Teil und eine domänenspezifischen Teil. Neben der OSI-Netzwerkadresse gibt es noch die OSI-Präsentations-Adresse, die die OSI-Netzwerk-Adresse einschließt.

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Deutsch: Netzwerkadresse
Englisch: network address
Veröffentlicht: 28.05.2011
Wörter: 138
Tags: #Lokale Netze
Links: Adresse, Anpassung, Bit (binary digit), Byte, Controller