FC-Port

Generell ist ein Port eine logische Geräteschnittstelle mit dem damit in Zusammenhang stehenden Protokoll. Bei Fibre Channel (FC) haben die Ports eine spezielle Bezeichnung, die die Funktionalität ausdrückt und durch einen Unterstrich gekennzeichnet ist. Die Ports unterscheiden sich nur hinsichtlich des Funktionsumfangs von dem Protokoll an der Schnittstelle.


Jeder Port hat einen eigenen Port-Namen, der weltweit einzig ist, dem World Wide Port Name (WW Port Name). Port-Namen können in Host Bus Adaptern (HBA), Storage Adaptern (SA), Routern, Switches, Bridges, Gateways usw. implementiert werden.

Funktionen der FC-Ports

Funktionen der FC-Ports

So wird mit N_Port das Node-Port am Endgerät bezeichnet, F_Ports sind Fabric-Ports am Switch. Der Zusatz "L" bei einer Portbezeichnung bedeutet die Ankopplung einer Loop. So steht der FL_Port für die Ankoppelung einer Loop an eine Switching-Fabric. NL_Ports sind die Node-Ports in einem Arbitrated Loop. Der TL_Port (Translation-Port) ermöglicht die Kommunikation zwischen einer Private-Loop und einer Switching-Fabric. E steht bei den FC-Ports für extended oder expanded. Über einen E_Port lassen sich Switches untereinander zu einer Switching-Fabric verbinden. Beim B_Port handelt es sich um einen Bridge-Port. Über diesen Port können zwei FC-Switches über ATM oder Sonet miteinander verbunden werden. G_Ports sind Generic-Ports, die als E_Port oder F_Port eingesetzt werden können. S_Ports sind Serviceports, die als Fabric- und Node-Ports genutzt werden können, während sich an ein U_Port, dem so genannten Universal-Port, alle anderen Porttypen anschließen lassen.

Beim Port-Namen handelt es sich um eine 64-Bit-Adresse, die nur einmal vorkommt und einem bestimmten FC-Port zugewiesen ist.

Informationen zum Artikel
Deutsch: FC-Port
Englisch: fibre channel port
Veröffentlicht: 08.10.2005
Wörter: 263
Tags: #Fibre Channel
Links: ATM (asynchronous transfer mode), B_Port (bridge port), Brücke, CPE (customer premises equipment), E_Port (expansion port)