Direktor

Die Bezeichnung Direktor werden in Fibre Channel und in der Antennentechnik mit Richtwirkung verwendet.


  1. Direktoren sind FC-Switches, die typischerweise in Backbones von unternehmensweiten Speichernetzen (SAN) eingesetzt werden. Es handelt sich dabei um Switching-Fabrics von höchster Verfügbarkeit und hoher Portdichte. Bei den Direktoren können die Komponenten im Hot-Swap während des Betriebs ausgetauscht werden. Ebenso bieten sie einen fehlerfreien Betrieb mit Failover.

    Zur Erhöhung der Ausfallsicherheit werden die Server und die Speichereinheiten jeweils auf zwei Ports geschaltet, damit bei Ausfall eines Ports die Datenkommunikation nicht unterbrochen wird. Direktoren erreichen mittlere Betriebszeiten (MTBF) von 99,999 %.

  2. Bei Antennen sind Direktoren richtungsempfindliche Elemente, die die Empfangs- und Abstrahlcharakteristik von Yagi-Antennen bestimmen.

    Yagi-Antenne mit mehreren Direktoren und 
   Reflektoren

    Yagi-Antenne mit mehreren Direktoren und Reflektoren

    Die Direktoren sind in einem bestimmten Abstand vor dem Dipol angebracht und beeinflussen den Richtfaktor und den Antennengewinn. Der Abstand der Direktoren errechnet sich aus der Empfangswellenlänge und beträgt 0,10, 0,15 oder 0,20 der Wellenlänge Lambda vor dem Dipol. Die Direktoren verbreitern sich zum Dipol hin. Sie sind allerdings immer schmaler - ca. 5 % - als der Dipol. Hinter dem Dipol befinden sich die Reflektoren, die die Rückdämpfung erhöhen. Sie sind etwa 5 % breiter als der Dipol.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Direktor
Englisch: director
Veröffentlicht: 28.08.2019
Wörter: 194
Tags: #Fibre Channel #Broadcasting-Komponenten
Links: Abstrahlcharakteristik, Antenne, Antennengewinn, Ausfallsicherheit, Backbone