DDR2

Die wesentlichen Unterschiede zwischen DDR1 ( Double Data Rate) und DDR2 liegen in der höheren Taktung und der geringeren Versorgungsspannung von DDR2, was zu einer wesentlich verbesserten Speicherbandbreite und Leistungsaufnahme führt. Da die Leistungsaufnahme im Quadrat der Versorgungsspannung sinkt, bedeutet das, dass die Wärmeentwicklung beim DDR2-Baustein mit 1,8 V Spannung gegenüber dem DDR1-Baustein mit 2,5 V fast halbiert wurde. Zur Verbesserung der Signalintegrität hat DDR2 ein On-Die-Termination, das auch bei hohen Frequenzen für eine reflektionsarme Signalanpassung sorgt.


DDR2 ist ein vom Joint Electron Device Engineering Council (JEDEC) verabschiedeter Speicherstandard, definiert für Taktfrequenzen von 400 MHz, 533 MHz, 667 MHz und 800 MHz. Dabei ist anzumerken, dass es sich bei den genannten Taktfrequenzen bereits um die durch das DDR-Verfahren verdoppelte Taktfrequenz des Front Side Bus (FSB) handelt. Entsprechend den unterschiedlichen Taktraten kennt DDR2 die Varianten DDR2-400 als Speicherriegel PC2-3200, DDR2-533 als PC2-4200, DDR2-667 als PC2-5300 und DDR2-800 als PC/2-6400. DDR2-800-Speicherchips bringen es auf Datentransferraten von 6,4 GB/s.

DDR2-Speicherbausteine

DDR2-Speicherbausteine

DDR2-Speicher-Chips sind in Ball Grid Array (BGA) ausgeführt und mittels SMT-Technik auf die Speicherriegel gelötet. Die Speicherbandbreite eines DDR2-Speicherbausteins beträgt bei einer Speicherbusbreite von 64 Bit beispielsweise beim PC2-3200 3,2 GB/s.

DDR2 ist skalierbar und wird auch als DDR2-800 angeboten.

Informationen zum Artikel
Deutsch: DDR2
Englisch: DDR2
Veröffentlicht: 18.03.2008
Wörter: 215
Tags: #RAMs
Links: BGA (ball grid array), Bit (binary digit), Datentransferrate, DDR1, DDR-RAM (double data rate)