Internet protocol
IP (IP-Protokoll)
Die Aufgabe des Internet-Protokolls (IP) besteht darin, Datenpakete von einem Sender über mehrere Netze hinweg zu einem Empfänger zu transportieren. Die Übertragung ist paketorientiert, verbindungslos und nicht garantiert. Die IP-Datagramme werden auch bei identischen Sendern und Empfängern vom IP als voneinander unabhängige Datenpakete transportiert. IP garantiert weder die Einhaltung einer bestimmten Reihenfolge noch eine Ablieferung beim Empfänger, d.h. Datagramme können z.B. wegen Netzüberlastung verloren gehen. Empfangsquittungen gibt es auf IP-Schicht nicht. Die maximale Länge von IP-Datenpaketen ist auf 65.535 Bytes beschränkt. Da bestimmte Netze, ebenso wie einige Internetworking-Komponenten, diese Paketlänge nicht verarbeiten können, spezifiziert IP die Mindestpaketlänge mit 576 Bytes. Es kann also durchaus die Notwendigkeit bestehen, IP-Datenpakete in kleinere Datenpakete aufzuspalten, zu »fragmentieren«. Das Wiederzusammensetzen nennt man »Reassemblieren«. Jedes IP-Fragment hat selbst wieder das Format eines gewöhnlichen IP-Paketes. Durch diese Maßnahme kann eine geforderte Transportleistung der Schicht 4 an die zur Verfügung stehende Netzleistung angepasst werden.
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Aufbau des IP-Datenrahmens ![]() |
Da das Internet-Protokoll auf der Vermittlungsschicht aufsetzt und diese für das IP-Routing durch ein Netzwerk zuständig ist, erlaubt das Protokoll auch die Identifikation von Stationen anhand der IP-Adresse. Damit die Datenpakete nicht unendlich durch das Netz irren und dieses verkehrsmäßig belasten, hat der IP-Header ein Time-to-Live-Feld (TTL), in dem die Lebensdauer eines Datagramms festgelegt wird. Dieses Datenfeld setzt die Zeitdauer fest, nach der ein Datenpaket verworfen wird.
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Das Internet-Protokoll und die assoziierten Protokollverbindungen ![]() |
Es existieren verschiedene Netzwerkprotokolle, die jeweils in Zusammenhang mit einer ganzen Protokollfamilie entstanden sind. Die bekanntesten davon sind das datagrammorientierte Internet-Protokoll der TCP/IP-Protokolle; das IDP-Protokoll von Xerox aus der XNS-Familie; das von der Open Systems Interconnection (OSI) standardisierte Protokoll ISO-IP sowie das IPX-Protokoll von Novell.
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