IP-Routing
IP routing
Unter IP-Routing versteht man Verfahren zur Vermittlung von IP-Datagrammen über IP-Netze auf der Vermittlungsschicht des OSI-Referenzmodells. Die Vermittlung erfolgt zwischen Sender und einem Empfänger im Unicast, bzw. zwischen mehreren Empfängern im IP-Multicast oder Broadcast. Das IP-Routing benutzt zur Weiterleitung der Datagramme bekannte Routing-Verfahren in Form von IP-basierten Routing-Protokollen.
![]() |
Beispiel für ein TCP/IP-Routing ![]() |
Wird ein IP-Datagramm zwischen Endgeräten, die sich in zwei verschiedenen Netzen befinden übertragen, dann übernimmt ein Router die Weiterleitung. Hat das Enderät "A" die IP-Adresse 156.12.10.1, der Router 156.12.14.27 und das Endgerät "B" 122.11.45.3, dann schickt Endgerät "A" das IP-Paket an den Router, dieser ermittelt aus der Zieladresse über die Routing-Tabelle die IP-Adresse des nächsten Routers oder des Endgeräts "B", falls es sich in seinem Teilnetz befindet. Er sendet das Datagramm daraufhin an die IP-Adresse 122.11.45.3 von Endgerät "B".
![]() |
IP-Routing über zwei Teilnetze ![]() |
Die Routing-Protokolle unterscheiden sich in ihren Algorithmen, Metriken, Austauschmechanismen und ihrer Konvergenz. Sie benutzen Distance-Vector-Algorithmen, Link-State-Algorithmen und Path-Vektor-Verfahren.
Zu den bekannten IP-Routing-Protokollen gehören das GGP-Protokoll, das RIP-Protokoll, IS-IS und OSPF, darüber hinaus das BGP-Protokoll und das IDRP-Protokoll.
Querverweise von IP-Routing nach:
| Keine Querverweise | |||
Querverweise nach IP-Routing von:

IT-Wissen Blogs
04.07.08, IT-Sicherheit

E-Book der Woche

IT-Jobs

Interessante Artikel

Weitere Informationen
















