VXLAN (virtual extensible LAN)

Virtual Extensible LANs (VXLAN) ist ein Infrastrukturprotokoll für virtualisierte Rechenzentren. Bei der VXLAN-Technik geht es um die Zuordnung von IP-Adressen in großen Netzverbunden und um die Beibehaltung der IP-Adresse bei Standortänderungen.


Virtual Extensible LANs (VXLAN) ist eine Technik für die Netzwerkvirtualisierung mit der die Skalierbarkeit von großen Netzverbunden, wie sie beispielsweise beim Cloud-Computing oder beim Software Defined Networking (SDN) eingesetzt werden, verbessert wird. Durch die bessere Skalierbarkeit können mit der VXLAN-Technik LAN-Segmente skaliert und virtuelle Maschinen über größere Netzverbunde transportiert werden.

In der VXLAN-Technik, die ein ähnliches Verfahren verwendet wie es bei der Verkapselung der Ethernet-Frames in VLANs eingesetzt wird, werden die einzelnen LAN-Segmente mit 24 Bit definiert. Darüber hinaus bietet VXLAN eine Architektur, die die Kunden zur Erweiterung ihrer Cloud-Anordnung nutzen können.

Aufbau des VXLAN-Protokolls als MAC-in-UDP

Aufbau des VXLAN-Protokolls als MAC-in-UDP

VXLAN ist ein Overlay-Protokoll, mit einer Verkapselung des Medienzugangsverfahrens im User Datagram Protocol, MAC-in-UDP, und einer Segment-Identifizierung von 24 Bit, was zu einer Skalierbarkeit von 16 Millionen logischen Netzwerken führt. Darüber hinaus kann mit der UDP-Verkapselung jedes einzelne LAN-Segment auf der Vermittlungsschicht erweitert werden. VXLAN benutzt IP-Multicast um Broadcasts, Multicasts und Flooding-Frames zu übertragen.

Der VXLAN-Frame besteht im Wesentlichen aus dem äußeren Ethernet-Header, dem IP-Header, UDP-Header, VXLAN-Header und dem originalen Ethernet-Frame, gefolgt von dem Prüfsummenfeld.

Informationen zum Artikel
Deutsch:
Englisch: virtual extensible LAN - VXLAN
Veröffentlicht: 19.11.2013
Wörter: 214
Tags: #Netzwerkkonzepte
Links: Architektur, Bit (binary digit), Broadcasting, Cloud-Computing, Erweiterung