Prüfsummenfeld

Das Prüfsummenfeld, Frame Check Sequence (FCS), ist ein Datenfeld für die Blocksicherung in den Headern der Zugangsverfahren für Lokale Netze, ebenso wie in den Protokollen der Vermittlungsschicht wie dem HDLC-Protokoll, dem IP-Protokoll oder verschiedenen Transportprotokollen wie dem TCP-Protokoll und dem UDP-Protokoll.


Das Prüfsummenfeld enthält die Bits für die Fehlerkontrolle des Prüfsummenfeldes. Zur Bildung der Blockprüfsumme wird die komplette zu schützende Blockinformation benutzt. Diese kann sich ausschließlich auf den Header beziehen oder auch die Daten einschließen. Die Prüfsumme wird senderseitig aus dem gesamten Datenblock errechnet und in das entsprechende Datenfeld eingetragen. Der Empfänger ermittelt die Prüfsumme aus dem empfangenen Datenblock und vergleicht diese mit der übertragenen Prüfsumme.

Ethernet-Frame mit Frame Check Sequence (FCS)

Ethernet-Frame mit Frame Check Sequence (FCS)

Prüfsummenfeld im IP-, UDP- und TCP-Header

Im IP-Header hat das Header-Prüfsummen-Feld eine Länge von 16 Bit, über die Fehler im Header überprüft werden. In dem IP-Prüfsummenfeld werden die Einerkomplemente aller 16-Bit-Elemente addiert und aus der Summe ein weiteres Einerkomplement gebildet. Da sich die Prüfsumme beim Durchlaufen eines Datenpaketes durch einen Router ändern kann, muss diese in diesem Fall neu berechnet werden.

Im TCP-Header und UDP-Header ist das Datenfeld für die Prüfsumme ebenfalls 2 Oktetts lang und berücksichtigt alle Headerparameter des eigenen Headers und des IP-Headers, auf dem die Protokolle aufbauen.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Prüfsummenfeld
Englisch: frame check sequence - FCS
Veröffentlicht: 25.02.2017
Wörter: 226
Tags:
Links: Bit (binary digit), Daten, Datenblock, Datenfeld, Einerkomplement