Rechenzentrumsvirtualisierung

Die Rechenzentrumsvirtualisierung dient der Effizienzsteigerung von Rechenzentren und bietet eine flexible Anpassung an unterschiedliche Anforderungen und eine bessere Nutzung der zur Verfügung stehenden Ressourcen. Das Konzept der Rechenzentrumsvirtualisierung geht über die Technik der Servervirtualisierung hinaus, da nicht nur einzelne Server virtualisiert werden, sondern die im Rechenzentrum zur Verfügung stehenden Rechenleistung und Speicherkapazitäten.


Beides, die Rechenleistung und die Speicherkapazitäten, können durch die Virtualisierung optimal und effizient genutzt und dynamisch an die Anforderungen angepasst werden. Durch die dynamische Anpassung werden dem Kunden nur die Dienste und virtuelle Ressourcen zur Verfügung gestellt, die er gerade benötigt. Dies zeigt sich nicht zuletzt in den Kosten.

Bedingt durch sich ändernde Geschäftsprozesse unterliegen auch die Kundenanforderungen bezüglich der abgerufenen Dienste, der benötigten Rechenleistung und dem Speicherbedarf ständigen Änderungen. Virtuelle Rechenzentren können diese Änderungsanforderungen bestens erfüllen. Durch die Summe der Kunden und deren realen Anforderungen relativiert sich die Nutzung der zur Verfügung gestellten Ressourcen. Im Gegensatz dazu steht das klassische Rechenzentrum dessen Ressourcen auf die Lastspitzen ausgelegt ist, die allerdings nur relativ selten erreicht werden.

Was die Infrastruktur virtueller Rechenzentren betrifft, so setzt diese auf eine flache Hierarchie mit wenigen Hierarchieebenen, realisiert mittels Switching-Fabrics, ToR-Switches und Data Center Bridging (DCB).

Informationen zum Artikel
Deutsch: Rechenzentrumsvirtualisierung
Englisch: data center virtualization
Veröffentlicht: 30.09.2015
Wörter: 211
Tags: #RZ-Infrastruktur
Links: Anpassung, DCB (data center bridging), Dienst, Hierarchie, Infrastruktur