Pay-per-View

Die Bezeichnung Pay per View (PPV) wird in mehreren Kontexten verwendet: In der Online-Werbung, bei Video-Verteildiensten und im Online-Verlagswesen.


  1. In der Online-Werbung ist Pay per View (PPV) oder Pay per Impression (PPI) ein Vergütungsmodell, bei dem der Werbetreibende für Jeden der die Online-Anzeige sieht, einen festen Betrag zahlt. Sobald also die Online-Anzeige auf einer Webseite erscheint, wird der Festbetrag des Werbetreibenden an den Online-Anbieter fällig. Es gibt diverse, differenzierte Pay-per-X-Modelle, wie Pay per Lead (PPL), Pay per Sale (PPL) oder Pay per Click (PPC), die den Vorteil der besseren Planbarkeit gegenüber anderen Abrechnungsmodellen haben. Der Werbetreibende kann sein Budget danach ausrichten und kennt die Anzahl der Reaktionen: des Sichtkontakts (View), der qualifizierten Interessenten (Lead), Bestellungen ( Order) oder Umsätze (Sale).
  2. Bei den Videodiensten handelt es sich bei Pay-per-View (PPV) um einen reinen Verteildienst, bei dem das Videosignal von einem Video-Provider zum Dienstteilnehmer übertragen wird.

    Pay-per-View

    Pay-per-View

    Der Downstream vom Provider erfolgt über einen breitbandigen Zugang, für die Interaktion des Teilnehmers steht ein schmalbandiger Rückkanal zur Verfügung. Über diesen kann der Teilnehmer sein Video bestellen. Je nach Qualitätsanforderung werden die Videos über Very High Speed Digital Subsciber Line (VDSL) oder gebündelte ADSL-Kanäle übertragen.

    Pay-per-View arbeitet mit verschlüsselten Programmen und der Möglichkeit, aus dem Programmangebot einzelne Programmteile zu nutzen und nur dafür zu bezahlen.
  3. Online-Verlage bieten ihre Informationen als Content-Billing an, was nichts anderes ist als ein Pay-per-Use-Dienst. Der Nutzer zahlt lediglich für einen Artikel, den er lesen oder herunterladen kann, und geht keine weitere Verpflichtungen ein.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Pay-per-View
Englisch: pay per view - PPV
Veröffentlicht: 05.03.2013
Wörter: 262
Tags: #Telekommunikation #Web-Werbung
Links: Abrechnungsmodell, Content-Billing, Downstream, Information, Interaktion