Optischer Speicher
optical memory
Optische Speichermedien überzeugen durch ihre hohe Speicherdichte und Speicherkapazität, sie sind langlebig, haben eine geringe Fehler- und Störanfälligkeit sowie geringe Herstellungskosten.
Die Speicherung von Daten auf optischen Speichermedien basiert auf der thermischen Einwirkung eines Laserstrahls in das Kunststoffsubstrat der Speicherplattenoberfläche. Dieses Einwirkung erfolgt im Rhythmus des Bitmusters und führt zum Schmelzen der Speicherschicht. Es entsteht ein Loch in der Oberfläche, das beim Auslesen der Information zu einer veränderten Reflexion des Lesestrahls führt.
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Vergleich von CD und DVD ![]() |
Bei den optischen Speichermedien gibt es solche, die nur lesbar sind, andere, die einmal beschreibbar sind und wieder andere, die vielfach beschreibbar sind. Zu den Erstgenannten zählen u.a. die CD-DA, CD-I, CD-R, CD-ROM, CD-ROM/XA, DVD-ROM und die Bildplatte. An beschreibbaren und lesbaren gibt es u.a. die CD-RW, Foto-CD, Video-CD, DVD-R und DVD-RAM.
Das wesentliche Kriterium für optische Speicher ist die Speicherdichte. So erreichen DVDs, die mit kürzeren Laserwellenlängen und mehreren Schichten arbeiten, Speicherkapazitäten von bis zu 17 GB, was dem 27-fachen Wert einer CD entspricht.
Bei den weiteren Entwicklungen wie der Blu-Ray-Disc, UDO-Disc, HD-DVD, EVD-Disc und der PDD-Disc wird die optische Auflösung weiter erhöht durch eine verbesserte numerische Apertur des Laserlichtes und durch eine kürzere Wellenlänge. Mit diesen optischen Speichermedien werden Speicherkapazitäten von 100 GB und darüber erreicht.
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