Metadaten

Metadaten sind Daten über Daten, oder anders ausgedrückt Informationen zu Daten. Es handelt sich um Daten, die andere Daten beschreiben. In einem Papierarchiv sind die Metadaten Indizes, Detaillisten, Register oder andere Suchhilfen. Metadaten werden überall dort eingesetzt, wo große Datenmengen übersichtlich zusammengefasst werden müssen, damit sie schnell erfasst werden können. So beispielsweise bei der Beschreibung von Fotos, Audios, Videos, Dokumenten oder von Objekten, bei Sitemaps und Dateistrukturen und als Metatags.


Bezogen auf Bilddateien sind Metadaten Informationen über die Bilddatei. Es kann sein, dass die Metadaten alle Informationen über die Fotos, aber ebenso Informationen für die Bildverwaltung umfassen. Dabei kann es sich um Metadaten in Exchangeable Image File (EXIF), International Press Telecommunications Council (IPTC), Extensible Metadata Platform (XMP) oder anderen Dateiformaten handeln.

Metadaten werden für die Verwaltung, Archivierung und das Management von gespeicherten Nutzdaten eingesetzt. So können Metadaten beispielsweise Informationen über die Struktur, Größe, das Format, den Speicherort u.a. der gespeicherten Nutzdaten beinhalten.

Metadatenformate für Grafikdateien

Metadatenformate für Grafikdateien

Der Vorteil der Metadaten besteht darin, dass diese getrennt von den eigentlichen Nutzdaten in Speichern mit kurzer Zugriffszeit gespeichert und dadurch schnell und ökonomisch aufgerufen werden können. Wohingegen die Nutzdaten auf Speichermedien mit längerer Zugriffszeit gespeichert werden. Als Beispiel sei die Objekt-Speicherung angeführt.

Die Metadaten können für den Zugriff auf die Nutzdaten-Datenbank benutzt werden, was allerdings voraussetzt, dass die Struktur der Metadaten definiert und für alle DB-Systeme vereinheitlicht wird.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Metadaten
Englisch: meta data
Veröffentlicht: 25.01.2016
Wörter: 246
Tags: #Grundlagen der Informationstechnik
Links: Archivierung, Daten, Dokument, EXIF (exchangeable image file), Foto