PzP (Punkt-zu-Punkt-Verbindung)

Eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung (P2P, PtP oder PP) ist eine Verbindungsvariante, bei der eine direkte Verbindung zwischen zwei Netzwerkknoten oder Stationen hergestellt wird. Eine solche P2P-Verbindung kann auch eine Ende-zu-Ende-Verbindung sein. Punkt-zu-Punkt-Verbindungen gibt es in Netzwerken, in der Funktechnik im Richtfunk und im Anschlussbereich.

  1. In Netzwerken kann bei einer Punkt-zu-Punkt-Verbindung an die Stelle einer Teilnehmer-Netz-Schnittstelle auch eine Schnittstelle zu einer zentralen Einrichtung im Netz treten. Die Verbindung kann fest geschaltet oder über Vermittlungsstellen geführt werden.

  2. Beim funktechnischen und optischen Richtfunk (FSO) werden über die Punkt-zu-Punkt-Verbindung zwei Stationen über eine Richtfunkstrecke miteinander verbunden.

  3. Im Anschlussbereich auf der Last Mile werden Punkt-zu-Punkt-Verbindungen im Frequenzbereich von 7 GHz und 23,38 GHz eingesetzt. Die Übertragungsgeschwindigkeiten liegen im 7-GHz-Bereich bei 155 Mbit/s und im 23-GHz-Bereich bei 34 Mbit/s. Die Entfernungsbereiche liegen zwischen 20 km (23 GHz) und 30 km (7 GHz).

Informationen zum Artikel
Deutsch: Punkt-zu-Punkt-Verbindung - PzP
Englisch: point to point - P2P
Veröffentlicht: 19.11.2015
Wörter: 134
Tags: #Grundlagen der Datenkommunikation #Offene Netze
Links: Ende-zu-Ende-Verbindung, Frequenzbereich, Funktechnik, Gigahertz, Letzte Meile