Pivottabelle

Eine Pivottabelle ist eine Tabelle, die auf zwei Seiten wachsen kann. Sie wird in Werkzeugen für die Tabellenkalkulation wie MS Excel oder OpenOffice eingesetzt, aber auch in Analyse-Applikationen, z.B. in OLAP-Werkzeugen, Online Analytical Processing (OLAP).

Eine Tabelle enthält Spalten und Zeilen. Das macht sie zwar zweidimensional, allerdings sind die Spalten meist festgelegt. In jeder Spalte steht eine bestimmte Art Daten, z.B. Name, Mitarbeiter Nummer, Adresse, Telefon, usw. Dadurch wächst eine solche Tabelle nur vertikal. Kommt z.B. ein neuer Mitarbeiter dazu, dann gibt es eine neue Zeile.

Im Gegensatz dazu bestehen bei der Pivottabelle sowohl die Zeilen als auch die Spalten aus veränderlichen Größen. Z.B. kann pro Zeile ein Mitarbeiter enthalten sein und pro Spalte ein Quartal. Dadurch öffnet sich eine zweidimensionale Fläche von Knotenpunkten zwischen Mitarbeiter und Quartal. Diesen Knotenpunkten werden nun Kennzahlen zugewiesen, z.B. der erzielte Umsatz pro Mitarbeiter und Quartal.

Pivottabelle mit quartalsmäßigem Umsatz pro Mitarbeiter

Pivottabelle mit quartalsmäßigem Umsatz pro Mitarbeiter

Diese Darstellung macht Zusammenhänge wesentlich einfacher lesbar, als wenn man einfach pro Mitarbeiter und Quartal eine Zeile untereinander schreiben würde. Deshalb eignen sich Pivottabellen speziell für Analysen.

Alle modernen Programme für die Tabellenkalkulation bieten Pivottabellen-Funktionalität an. Eine der wichtigsten Anwendungsgebiete von Pivottabellen ist die Auswertung von Daten in OLAP-Würfeln. Die Struktur von Dimensionen und Fakten (Kennzahlen) ist ideal zur Befüllung von Pivottabellen. Speziell die Technik Slice and Dice kommen hier zum Einsatz.

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Informationen zum Artikel
Deutsch: Pivottabelle
Englisch: pivot table
Veröffentlicht: 03.12.2017
Wörter: 240
Tags: Datenbanken
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