Notsender

Notsender, Emergency Locator Transmitter (ELT), sind Hochfrequenzsender, die von der ICAO in ihren Funktionen und Frequenzen festgelegt wurden, und die in Notsituationen unverwechselbare Signale auf vorgesehenen Frequenzen senden.


In Seenot oder anderweitig in Not geratene Personen, Schiffe oder Flugzeuge sind mit einem Navigationsgerät ausgestattet und können über die von den Notsendern ausgestrahlten Broadcastsignale geortet und identifiziert werden. Das Senden der Ortungssignale kann im Notfall automatisch oder manuell ausgelöst werden. Notsender sind sehr leicht, haben zusätzlich zum HF-Sender ein weit hin sichtbares Blitzlicht und eine Batterie, mit einer Lebensdauer von mehreren Jahren. Das gesendete Ortungssignal hat eine Genauigkeit zwischen 10 m und 100 m. Früher sendeten Notsender auf 121 MHz, 243 MHz oder 406 MHz, seit mehreren Jahren nur noch auf der internationalen Notfunkfrequenz von 406 MHz.

Notsender 
   und Personal Locator Beacon (PLB), Foto: svb.de

Notsender und Personal Locator Beacon (PLB), Foto: svb.de

Je nach Such- und Rettungsdienst werden die Broadcastsignale von Cospas-Sarsat über die Satelliten Leosar und Geosar empfangen, oder von Galileo oder einem anderen Navigationssatelliten.

Für in Bergnot geratene Wanderer gibt es statt der Emergency Locator Transmitter (ELT) kleine Notsender, die Personal Locator Beacon (PLB).

Informationen zum Artikel
Deutsch: Notsender
Englisch: emergency locator transmitter - ELT
Veröffentlicht: 15.03.2018
Wörter: 181
Tags: #Satelliten-Navigation
Links: Batterie, beacon, Frequenz, Galileo, Genauigkeit