Längsparität

Die Längsparität, Longitudinal Redundancy Check (LRC), ist ein Fehlersicherungsverfahren, bei dem die Quersumme eines Datenblocks durch das Hinzufügen oder Nicht-Hinzufügen eines Paritätsbits, wahlweise auf eine gerade oder ungerade Parität eingestellt wird.

Dem Empfänger der Nachricht ist bekannt, ob es sich um eine gerade oder ungerade Parität handelt. Er kann zwar nicht erkennen, ob die Nachricht unversehrt übertragen wurde, aber er erkennt Fehler, wenn sie ungeradzahlig sind, also 1, 3, 5 oder 7...; eine geradzahlige Anzahl von Fehlern ist mit dieser Methode nicht erkennbar.

Bestimmung der Längs- und Querparität

Bestimmung der Längs- und Querparität

Die Längsparitätsprüfung ist eine sehr einfache, schnell umsetzbare Paritätsprüfung für die Fehlererkennung. Sie ist allerdings nicht sehr sicher, da sie Mehrfachfehler oder ein Vertauschen der Reihenfolge nicht erkennt. Es wird daher zur Überprüfung kleiner Datenblöcke benutzt.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Längsparität
Englisch: longitudinal redundancy check - LRC
Veröffentlicht: 06.01.2012
Wörter: 139
Tags: #Übertragungstechniken der Datenkommunikation
Links: Datenblock, Empfänger, Fehler, Fehlererkennung, Fehlersicherungsverfahren