Fehlersicherungsverfahren

Störungen auf den Übertragungswegen machen sich meist durch Bitfehler bemerkbar. Bitfehler können durch schlechte Leitungen, Störimpulse, Unterbrechungen sowie Taktschwankungen hervorgerufen werden. Zur Feststellung von Bitfehlern dienen Fehlersicherungsverfahren. In der DIN-Norm 66219 sind die Fehlersicherungsverfahren als codegebundene und codeungebundene Verfahren definiert.


Die codegebundene Fehlersicherung erfolgt bei der Längsparität (LRC) mit Hilfe von Paritätsbits (PY) und bei der Querparität (VRC) mit Blockprüfzeichen (BCC), wobei für die Asynchron-Übertragung eine gerade Parität (Even Parity) und für die Synchron-Übertragung eine ungerade Parität (Odd Parity) festgelegt sind. In Zusammenhang mit den Blockprüfzeichen bzw. der Fehlersicherung werden des Weiteren folgende Verfahren verwendet: Cyclic Redundancy Checksum (CRC); Block Check Character (BCC); Frame Check Sequence (FCS).

IBM verwendete bei der BSC-Prozedur wahlweise die Verfahren der Querparität (VRC) und der Längsparität (LRC) oder die zyklische Blockprüfung (CRC). Bei den bitorientierten Prozeduren wie dem SDLC-Protokoll und dem HDLC-Protokoll wird einheitlich das Generatorpolynom CCITT-16, wie in der DIN-Norm beschrieben, verwendet.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Fehlersicherungsverfahren
Englisch: error protection method
Veröffentlicht: 21.10.2018
Wörter: 163
Tags: #Übertragungstechniken der Datenkommunikation
Links: Asynchron, BCC (block check character), Bitfehler, HDLC (high level data link control), Längsparität