Paritätsprüfung

Die Paritätsprüfung (PAR) ist ein Prüfverfahren zur Fehlererkennung und -überwachung bei der Datenübertragung und bei der Datenspeicherung auf RAMs und Festplatten. Dieses Prüfverfahren erkennt Fehler in Datenblöcken, dient aber nicht der Fehlerkorrektur.


Bei dem Prüfverfahren wird die Anzahl der »1«-Bits eines Bytes bestimmt und je nachdem, ob es sich um eine gerade oder ungerade Paritätsprüfung handelt, wird der Datenblock um ein Paritätsbit, das achte Bit des Bytes, ergänzt. Sind beispielsweise in einem Datenblock vier "1"-Bits, dann wird bei ungerader Paritätsprüfung als Paritätsbit eine "1" hinzugefügt, bei gerader Parität ist es eine "0". Die Paritätsprüfung kann sich auf aufeinander folgende Bits beziehen, dann handelt es sich um die Prüfung der Längsparität, oder auf die parallel anliegenden Bit, dann spricht man von Querparität.

Fehlererkennung mit Quer- und Längsparität

Fehlererkennung mit Quer- und Längsparität

Treten mehrere Bitfehler in einem Datenblock auf, versagt die Paritätsprüfung. Die Redundanz kann dann nur durch weitere Prüfbits verbessert werden.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Paritätsprüfung
Englisch: parity check - PAR
Veröffentlicht: 05.02.2010
Wörter: 174
Tags: #Übertragungstechniken der Datenkommunikation #Speichertechnik
Links: Bit (binary digit), Bitfehler, Byte, Datenblock, DÜ (Datenübertragung)