Kalibrierung

Das Kalibrieren wird vorwiegend in der Messgerätetechnik angewandt, aber auch bei Peripheriegeräten, die in ihrer Genauigkeit, ihrer Farbeinstellung, dem Kontrast und der Helligkeit die angegebenen Spezifikationen erfüllen müssen.


Die Kalibrierung dient der Anpassung der Messgenauigkeit eines Messgerätes an die Herstellerspezifikationen. Sie beschreibt die Fehlergrenzen eines Messgerätes zum Zeitpunkt der Kalibration. Über die Änderung der Fehlergrenzen, die mit der Zeit eintreten können, trifft die Kalibration keine Aussage. Dieser Aspekt ist insofern von Bedeutung, da durch Verschiebung der Fehlergrenzen über die Herstellerspezifikationen hinaus, die Qualitätskontrolle von Produktion und Fertigung beeinträchtigt sein kann.

Beim Kalibrieren von Messgeräten werden diese mittels Referenzgrößen geeicht. Die Kalibrierung bezieht sich auf die Genauigkeit des absoluten Messwertes. Der Zusammenhang zwischen dem angezeigten und dem tatsächlichen Messwert wird durch Referenzwerte von Messnormalen hergestellt. Es ist also der Vergleich zwischen den Messwerten des Messgerätes und den des Bezugs- oder Messnormals oder Kalibrators.

Differenzierungen der 
   Messpräzision

Differenzierungen der Messpräzision

Die Kalibrierung wird in ISO 17025 und in DIN 1319-1 behandelt, wobei DIN die Grundlagen der Messtechnik beschreibt. Der Deutsche Kalibrierdienst (DKD) vertritt akkreditierte Mitgliedsfirmen des Kalibierwesens.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Kalibrierung
Englisch: calibration
Veröffentlicht: 20.02.2015
Wörter: 187
Tags: #Messgeräte und Testgeräte
Links: Anpassung, Aspekt, DIN (Deutsches Institut für Normung e.V.), DIN 1319, Genauigkeit