Induktion

Im Kontext mit magnetischen Speichern und Induktivitäten handelt es sich bei der Induktion um die magnetische bzw. elektromagnetische Induktion. Eine solche magnetische Induktion entsteht, wenn sich der magnetische Fluss in einem Leiter oder einer Spule ändert. Durch die Induktion wird in dem Leiter eine Induktionsspannung, eine elektromotorische Kraft (EMK), erzeugt. Diese hängt unmittelbar von der Anzahl der Windungen des Leiters, bzw. der Induktivität ab, von der Änderung der magnetischen Feldlinienzahl und von der Zeitdauer der Feldlinienänderung.


Die Induktion setzt eine Stromänderung voraus, die sich in der relativen Änderung des magnetischen Feldes zum Leiter, bzw. zur Induktivität ausdrückt oder aber durch Änderung des Stroms im Leiter. Bei jeder Induktion entsteht eine gegengerichtete Induktionswirkung in der eigenen Induktivität, die Selbstinduktion oder Gegeninduktion, die dem steigenden Stromfluss entgegenwirkt und den Magnetfeldaufbau verlangsamt.

Induktionsspannung

Induktionsspannung

Das physikalische Prinzip der Induktion wird bei der Erzeugung elektromagnetischer Wellen benutzt, in Lautsprechern, Transformatoren, Schwingkreisen, aber auch zur Magnetisierung der Partikel auf Magnetbändern, in Kernspeichern, magneto-optischen Speichern und anderen Speichermedien, die mit magnetisierbaren Schichten arbeiten wie Disketten und Festplatten.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Induktion
Englisch: induction
Veröffentlicht: 06.05.2013
Wörter: 183
Tags: #Elektronik-Grundlagen
Links: Diskette, EMK (Elektromotorische Kraft), Festplatte, Gegeninduktion, Induktivität