IP-Centrex

Der Centrex-Dienst wurde in den 60er Jahren in den USA entwickelt und hat sich als Tk-Mehrwertdienst für die Sprachkommunikation etabliert. Mit dem Wechsel der leitungsvermittelten hin zur paketvermittelten Kommunikation, erfolgt auch bei Centrex ein Übergang von der klassischen Technik hin zu IP-Centrex. Mit diesem Wechsel werden auch die Managed Services in konvergenten Netzen um einen interessanten Dienst bereichert.


Beim IP-Centrex handelt es sich um ein gehosteten Betrieb einer virtuellen Tk-Anlage, dem so genannten Call Control Server, die von Providern verwaltet wird. Das Unternehmen, das IP-Centrex einsetzt, kann alle Leistungsmerkmale moderner Tk-Anlagen nutzen. So die Durchwahl, Anrufweiterleitung, Rückruf bei besetzt, Konferenzschaltung, Makeln usw. Die Telefone der Mitarbeiter sind direkt mit dem lokalen Netz verbunden.

Jeder einzelne Mitarbeiter kann seine gewünschte Konfiguration mit dem Web-Browser per Mausklick vornehmen. Ein wesentlicher Vorteil einer IP-Centrex-Lösung liegt darin, dass die Mitarbeiter standortunabhängig IP-Centrex benutzen können. Innendienstmitarbeiter ebenso wie die des Außendienstes. Dadurch können auch Remote-Office-Lösungen mit der Einbindung von Mobilfunk- und Festnetzgeräten oder VoIP-Lösungen über einen Internetzugang realisiert werden.

Informationen zum Artikel
Deutsch: IP-Centrex
Englisch: IP centrex
Veröffentlicht: 22.11.2017
Wörter: 174
Tags: #Telekommunikations-Sprachdienste
Links: CTX (centrex service), DID (direct inward dialing), Dienst, Dw (Durchwahl), Internetzugang