Gedruckte Batterie

Gedruckte Batterien stellen eine kostengünstige Alternative zu konventionellen Batterien und Knopfzellen dar. Sie sind äußerst flexibel und können in ihrer Größe, in ihrer geometrischen Form und ihrer Kapazität anwendungsspezifisch angepasst werden.


Es gibt mehrere technische Varianten an gedruckten Batterien: Festkörperbatterien, basierend auf Lithium, Lithium-Polymer-Akkus, beide in Dünnschichttechnik, sowie die gedruckte Zink-Batterie.

Vom 
   Fraunhofer ENAS entwickelte gedruckte Batterie, Foto: Fraunhofer ENAS

Vom Fraunhofer ENAS entwickelte gedruckte Batterie, Foto: Fraunhofer ENAS

Wie andere in gedruckter Elektronik ausgeführte Bauelemente auch, werden gedruckte Batterien in mehreren Drucklagen hergestellt. Bei Alkali-Mangan-Batterien handelt es sich bei den verschiedenen Schichten um Polyester (PET), einer Zinn-Anode, dem Elektrolyte, der Kathode aus Mangandioxid (MnO2) und einer weiteren Polyester-Folie. Solche Primärzellen können unter 1 mm dünn sein und für Nennspannungen von 1,5 V, 3 V, 4,5 V und 6 V hergestellt werden. Ihre Energiedichte liegt bei mehreren Milliwattstunden pro Quadratzentimeter (mWh/qcm).

Eingesetzt werden gedruckte Batterien speziell in dünnen und flexiblen Produkten. So beispielsweise in Smart-Things, Smartcards, Sensoren, medizinischen Pflastern und semi-aktiven RFID-Karten.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Gedruckte Batterie
Englisch: printed battery
Veröffentlicht: 12.11.2018
Wörter: 162
Tags: #Batterien, Akkus
Links: Alkali-Mangan-Batterie, Batterie, Dünnschichttechnik, Elektrolyt, Energiedichte