Alkali-Mangan-Batterie

Alkali-Mangan-Batterien (ZnMnO2) gehören zu den Primärzellen und arbeiten mit einem alkalischen Elektrolyt. Die negative Elektrode, die Kathode, besteht aus Zink, das als aktiver Stoff für die elektrochemische Umwandlung dient. Die elektrische Energie entsteht durch die Oxidation des Zinks und die Reduktion des Manganoxids. Bei der Anode ist es Mangandioxid (MnO2) oder Braunstein. Als Elektrolyt wird eine Kaliumhydroxidlösung verwendet.


Die Nennspannung ergibt sich aus der Differenz der Spannungswerte der elektrochemischen Spannungsreihe für Zink und Manganoxid und beträgt 1,5 V. Die Klemmenspannung liegt bei einem Entladestrom von 0,5C ( Coulomb) bei 1,14 V, die Entladeschlussspannung bei 1,0 V.

Alkali-Mangan-Batterien in der Größe AAA, Foto: Maxell

Alkali-Mangan-Batterien in der Größe AAA, Foto: Maxell

Alkali-Mangan-Batterien sind die am häufigsten eingesetzten Batterien. Sie haben eine hohe Leistungsfähigkeit und Energiedichte und können anwendungsspezifisch entwickelt werden. So beispielsweise für eine lange Nutzungsdauer mit geringer Stromentnahme oder für eine hohe Stromentnahme und dafür eine geringere Lebensdauer. Die Ausführungen unterscheiden sich in der Dicke und die Leistungsfähigkeit der Kathode, High Performance Cathode (HPC), einem größeren Zellenvolumen oder einem anderen Elektrolyt.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Alkali-Mangan-Batterie
Englisch: alkali manganese battery - ZnMnO2
Veröffentlicht: 25.02.2012
Wörter: 176
Tags: #Batterien, Akkus
Links: Batterie, Coulomb, Elektrochemische Spannungsreihe, Elektrode, Elektrolyt