Data Warehouse

Ein Data Warehouse (DWH) dient der Steuerung und Kontrolle von Geschäftsprozessen. Die Basis für eine kundenorientierte Wertschöpfungskette wird duch kundenrelevante Informationen sichergestellt. Zu diesem Zweck werden aus den Kundendaten Informationen extrahiert, aus denen Rückschlüsse auf den Markt und die Kunden abgeleitet werden können. Dieses Wissen kann für Aktionen, wie beispielsweise die Entwicklung einer Dienstleistung, genutzt werden.


Data Warehousing ist die Datenbasis für die Analyse und Entscheidungsunterstützung für das Management. Data Warehouse ist prozessorientiert definiert, fach- und sachbezogen und somit unabhängig von der Quelle, es ist dank einer unternehmensweiten Terminologie integrierbar, darüber hinaus reproduzierbar und hat einen zeitlichen Bezug.

Ähnlich dem OSI-Kommunikationsmodell gibt es ein Sechs-Schichten-Referenzmodell der META Group für den Data Warehouse-Prozess. Bei diesem Modell werden in der ersten Stufe die Quellen des Data Warehouse beschrieben. Diese Schicht ist die Rückkopplungsschicht und umfasst die Kommunikation, Publikation, das Workflow und das Web.

In der zweiten Schicht, der Informationserzeugung, wird ebenso wie in den Schichten drei - Middleware - und vier - Data Warehouse - die Data Warehouse-Infrastruktur definiert. So in Schicht zwei das Kalkulieren, Aggregieren, Analysieren, Modellieren und Visualisieren, in den Schichten drei und vier das Speichern und Verwalten der Daten. Schicht fünf mit der Bezeichnung Datenzugriffsschicht umfasst das Online Analytical Processing (OLAP), Data Mining und Datenvisualisierung. In der obersten Schicht sechs, die als operationelle Schicht bezeichnet wird, erfolgt der Prozess der Qualitätssicherung, die Ergebnis-Präsentation und die Informations-Lieferung über interne und externe Quellen.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Data Warehouse
Englisch: data warehouse - DWH
Veröffentlicht: 14.12.2017
Wörter: 251
Tags: #Management
Links: Data Mining, Daten, Datenvisualisierung, Information, Kommunikation