DCP (dedicated charging port)

Die USB-Schnittstelle ist ein serieller I/O-Bus für den Anschluss von Peripheriegeräten. Darüber hinaus können über die USB-Schnittstelle auch Geräteakkus von Smartphones, Handys oder Digitalkameras geladen werden, und das ohne zusätzliche USB-Kabel oder Ladegeräte. Diese Funktion, die mit USB 2.0 eingeführt wurde, heißt USB Battery Charging (USB-BC).


Bei der Ladung von Akkus über die USB-Schnittstelle gibt es bestimmte Leistungsgrenzen, denen der Ladestrom unterliegt. Diese liegen bei USB 2.0 bei 500 mA. Da unter diesen Voraussetzungen der Ladevorgang recht lange dauern kann, hat man die Ladespezifikationen standardisiert und zwei Ladebetriebsarten spezifiziert: Dedicated Charging Port (DCP) und Standard Downstream Port (SDP).

Beim Ladeanschluss Dedicated Charging Port (DCP) stehen danach 10 W Ladeleistung mit einem maximalen Ladestrom von 1,8 A (Mittelwert 1 A) zur Verfügung. Zur Konfiguration des DCP-Ports werden bei der USB-Schnittstelle die beiden Leitungen für die Datenübertragung kurzgeschlossen, dagegen bleiben sie beim SDP-Port unverändert. Dadurch wird die Datenübertragung verhindert und gleichzeitig wird damit dem zu ladenden Mobilgeräte signalisiert, dass der USB-Anschluss nur zum Aufladen der Akkus benutzt werden kann.

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Deutsch:
Englisch: dedicated charging port - DCP
Veröffentlicht: 04.01.2016
Wörter: 178
Tags: #Schnittstellen
Links: Akku (Akkumulator), Anschluss, DÜ (Datenübertragung), Digitalkamera, Handy