Server
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Server sind leistungsstarke, zentrale Netzwerkrechner, über die funktionale und infrastrukturelle Netzdienste realisiert werden. So übernehmen Server dedizierte Aufgaben, sie unterstützen die Netzwerkadministration, verwalten Dateien, Domänen und Namen, übersetzen protokolltechnische Anweisungen und führen sicherheitsrelevante Funktionen aus.
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IBM-Server der pSeries 620, Foto:IBM ![]() |
Server sind üblicherweise die stärksten und am besten ausgebauten Rechner in einem Netzwerk. Sie besitzen große Festplattenkapazitäten, eine schnelle CPU, 64-Bit-Technologie und eventuell noch diverse Coprozessoren. Server sind normalerweise in ausbaufähigen Gehäusen untergebracht, die auch eine spätere Aufrüstung, das so genannte Scale-Up, mit neuen Speichermedien oder Modulen ermöglichen. Neben den üblichen externen Speichereinheiten mit Festplatten-Laufwerken können Server auch Bandlaufwerke, Bernoulli-Boxen oder Jukeboxen besitzen, um einer ihrer wichtigsten Funktionen, dem automatischen Backup, angemessen nachgehen zu können. Manche Teile der Server können ausfallsicher ausgelegt sein. So unterstützen die PC-LAN-Betriebssysteme NetWare und LAN-Manager gespiegelte Festplatten oder die doppelte Ausführung der Plattensubsysteme sowie unterbrechungsfreie Stromversorgungen (UVS).
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Server mit LAN-Manager ![]() |
Server können als modulare Ein-Platinen-Computer aufgebaut werden, wie der Blade-Server, oder als Cluster aus vielen dedizierten Servern, wie es in der Server-Farm der Fall ist.
Das wichtigste Programm auf dem Server ist das Netzwerkbetriebssystem. Diese Software erlaubt die gemeinsame geordnete Benutzung von Betriebsmitteln (mindestens File- und Print Sharing) und die Installationen von Software für die Implementierung zusätzlicher Dienste. Je nach Netzwerkbetriebssystem brauchen die Server kein weiteres eigenes Betriebssystem. Allerdings sind auch Netzwerkbetriebssysteme bekannt, die im Status eines Anwendungsprogramms unter einem anderen Betriebssystem laufen.
Die Client-Server-Architektur ist auch auf andere Rechnertypen übertragbar. So kann ein Großrechner Datei-Server und Print-Server für eine Menge von LAN-Servern werden, die dann in die Rolle von Clients schlüpfen. So können die Vorteile einer Großrechnerumgebung wie z.B. hohe Sicherheit auch für alle LAN-Benutzer bereitgestellt werden.
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