ZF (Zwischenfrequenz)

Eine Zwischenfrequenz (IF) ist eine Frequenz, die aus einer Mischung von zwei Frequenzen hervorgegangen ist und die in einem Zwischenfrequenz-Verstärker aufbereitet wird.


Das Zwischenfrequenzverfahren wird in Superheterodyne-Empfängern, wie Rundfunk- und Fernsehgeräten eingesetzt, bei dem die Eingangsfrequenzen von Radio- oder Fernsehsendern mit der Frequenz eines abstimmbaren Oszillators in einem Mischer gemischt werden und eines der beiden Seitenbänder als Zwischenfrequenz genutzt wird.

Da die Frequenzdifferenz zwischen der Oszillatorfrequenz und der Eingangsfrequenz immer gleich ist, ist auch die Zwischenfrequenz immer gleich. Der Zwischenfrequenz-Verstärker kann somit in seinem Verstärkungsverhalten und der Frequenzgangkurve auf die Zwischenfrequenz optimiert werden.

Die Zwischenfrequenz ist immer niedriger als die Eingangsfrequenz. Die Höhe der Zwischenfrequenz hängt von der Empfängertechnik ab und liegt bei AM-Empfänger für Lang-, Mittel- und Kurzwelle bei 450 kHz bis 470 kHz, bei UKW-Empfängern bei 10,7 MHz, bei Fernsehempfängern bei 38,9 MHz und bei LNB-Convertern im Bereich von 950 MHz und 2,150 GHz.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Zwischenfrequenz - ZF
Englisch: intermediate frequency - IF
Veröffentlicht: 28.08.2018
Wörter: 153
Tags: #Übertragungstechniken der Nachrichtentechnik
Links: Frequenz, Gigahertz, Kilohertz, KW (Kurzwelle), LNB (low noise blockconverter)