Zugangskontrolle

  1. Die Zugangskontrolle ist nach der internationalen Standardisierungs-Organisation (ISO) ein Sicherheitsdienst. Es steht für die verschiedenen Zugangsverfahren von Benutzern, Rechnern und Anwendungen auf gemeinsam nutzbare Ressourcen oder Übertragungsmedien. Zu diesen Ressourcen gehören Netzwerke, Rechenleistung, Peripheriegeräte, Speicherkapazitäten, Dateien oder Software sein.

    Bei der Zugangskontrolle von Benutzern auf Verzeichnisse, Computer und andere Ressourcen kann der Zugriff auf Daten und Ressourcen verpflichtend sein, wie beim Mandatory Access Control (MAC), vom Benutzer frei bestimmt werden wie beim Discretionary Access Control (DAC), rollenbasiert wie beim Role-Based Access Control (RBAC) oder merkmalbasiert wie beim Attribute-Based Access Control (ABAC). Bei der Medienzugangskontrolle unterscheidet man zwischen zufälligen, stochastisch arbeitenden Zugangsverfahren, den Kollisionsverfahren, Token-Verfahren und Reservierungsverfahren.

  2. In den Headern von diversen Netzprotokollen gibt es spezielle Datenfelder für die Zugangskontrolle. So gibt es im ATM-Protokoll das Datenfeld Generic Flow Control (GFC) und im Token Ring-Protokoll das Access Control Field (ACF).

Informationen zum Artikel
Deutsch: Zugangskontrolle
Englisch: access control - AC
Veröffentlicht: 12.05.2019
Wörter: 145
Tags: #Lokale Netze #Datenschutz
Links: ABAC (attribute-based access control), Computer, DAC (discretionary access control), Datei, Daten