Wechselspannung

Wechselspanung ist eine elektrische Spannung, einer beliebigen Kurvenform, die sich periodisch wiederholt. Dabei kann es sich um ein Sinussignal handeln, um ein Dreieck- oder Rechtecksignal oder um eine andere freie Funktion, bei der sich die Amplitude, Polarität und Phase periodisch ändern.


Bezogen auf die Netzspannung von Niederspannungsnetzen erfolgt die zeitliche Änderung in Form einer Sinusschwingung, die um eine Nulllinie rotiert. Bei dieser Funktion steigt die Wechselspannung von Null ausgehend sinusförmig an, bis zum positiven Scheitelwert, fällt danach sinusförmig ab, durchkreuzt die Nulllinie, fällt weiter bis zum negativen Scheitelwert und steigt dann wieder nach Null. Diese repetierende Funktion wiederholt sich regelmäßig.

Wechselsspannung am Beispiel einer Sinusfunktion

Wechselsspannung am Beispiel einer Sinusfunktion

Neben den beiden Scheitelwerten ist sinusförmige Wechsspannung durch den Spitze-Spitze-Wert - dieser entspricht der Summe der Scheitelwerte - den Effektivwert, der dem 0,7-fachen des Scheitelwertes entspricht, dem Mittelwert, der bei einer Sinusfunktion Null beträgt und durch die Periodendauer gekennzeichnet.

Was die Frequenz betrifft, so gilt die Bezeichnung Wechselspannung für alle Frequenzen. Sie wird aber vorwiegend für die Netzfrequenz benutzt, die in Deutschland 230 V und 50 Hz beträgt, in den USA und Kanada 110 V und 60 Hz.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Wechselspannung
Englisch: alternating voltage
Veröffentlicht: 21.03.2011
Wörter: 192
Tags: #Energienetze
Links: Amplitude, Effektivwert, Frequenz, Hertz, Netzspannung