Token-Ring-Switch

Token-Ring-Switches haben einige Funktionselemente, die identisch sind mit denen von Ethernet-Switches: Die portbezogene Weiterleitung der Datenpakete, die Default Paketweiterleitung, die Filtersetzung, die Unterstützung von Redundanzschaltungen und die Verwaltung von Adresstabellen.

Darüber hinaus unterstützen Token-Ring-Switches das Token-Verfahren und das Source Routing. Wird Source Routing eingesetzt, muss das Datenpaket mindestens bis zum Erhalt des Routing Information Fields (RIF) gepuffert werden. Wie beim Bridging dürfen maximal 7 Hops in Kaskade geschaltet sein. Wird Source Routing in Kombination mit Transparent Mode eingesetzt, ist eine flexiblere Aufteilung der einzelnen Ringe möglich, ebenso die Bildung virtueller Token Ringe mit der Möglichkeit, zwischen diesen die Datenpakete mittels Source Routing weiterzuleiten.

Bedingt durch das Token-Ring-Steuerungsverfahren muss am Ausgangsport zuerst immer auf ein freies Token gewartet werden, wodurch Ausgangspuffer erforderlich werden. Im Falle von Full-Duplex-Token-Ring wird das Verfahren entsprechend abgeändert, so dass kein Token mehr erforderlich ist.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Token-Ring-Switch
Englisch: Token Rong switch
Veröffentlicht: 31.07.2003
Wörter: 144
Tags: Token Ring
Links: Bridging, Datenpaket, Default, Ethernet-Switch, Full-Duplex-Token-Ring