Symmetrische Verschlüsselung

Kryptosysteme mit symmetrischer Verschlüsselung, auch bekannt als Secret Key Encryption, kennen nur einen geheimen Schlüssel, der zur Verschlüsselung im Sender und zur Entschlüsselung im Empfänger benutzt wird. Der Sender chiffriert mit diesem Schlüssel die Nachricht, die der Empfänger mit dem gleichen Schlüssel dechiffrieren kann. Nur der Sender und der Empfänger dürfen über den geheimen Schlüssel verfügen, der vor der Kommunikation erzeugt und über einen sicheren Kanal zwischen den Kommunikationspartnern ausgetauscht werden muss.


Um einen sicheren Schlüsselaustausch zu gewährleisten, dürfen nur solche Informationen übermittelt werden, aus denen sich keine Rückschlüsse auf den Schlüssel ziehen lassen. Ein solches Protokoll wird vom Diffie-Hellman-Algorithmus unterstützt.

Prinzip der symmetrischen Verschlüsselung

Prinzip der symmetrischen Verschlüsselung

Die symmetrische Verschlüsselung gibt es als Blockchiffre und als Stromchiffre.

Der Vorteil des symmetrischen Verschlüsselungsverfahrens ist das es sehr schnell arbeitet, nachteilig ist, dass Unbefugte, die in den Besitz des Schlüssels kommen, alle Nachrichten dechiffrieren und selber auch verschlüsselte Nachrichten herausgeben können.

Für die symmetrische Verschlüsselung werden Verfahren mit Blockchiffre benutzt, wie der DES-Algorithmus, Kerberos, IDEA , Blowfish und die Rivest Ciphers RC2, RC4 und RC5.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Symmetrische Verschlüsselung
Englisch: symmetrical encryption
Veröffentlicht: 06.03.2019
Wörter: 199
Tags: #Verschlüsselung #Kryptografie
Links: Blockchiffre, Blowfish, Chiffre, DESA (data encryption standard algorithm), DHA (diffie hellman algorithm)