PGA (programmable gain amplifier)

Programmable Gain Amplifier (PGA) sind Verstärker mit programmierbarer Verstärkung. Es sind Operationsverstärker (OpAmp) bei denen der verstärkungsbestimmende Widerstand in der Rückkopplung zwischen Aus- und Eingang durch eine steuerbare Komponente ersetzt wird.

Beim Verstärker mit programmierbarer Verstärkung tritt anstelle des Rückkopplungswiderstands ein D/A-Wandler (DAC), der in seinen Pegelwerten steuerbar ist. Dieser bildet in Kombination mit dem Eingangswiderstand das verstärkungsbestimmende Widerstandnetznetzwerk. Der durch den DAC-Wandler nachgebildete Rückkopplungswiderstand (R(DAC)) bestimmt im Verhältnis mit dem Eingangswiderstand die Relation zwischen Ausgangs- und Eingangsspannung. VAus/VEin entspricht R(DAC)/REin.

Prinzipschaltung eines Progammable Gain 
   Amplifier (PGA)

Prinzipschaltung eines Progammable Gain Amplifier (PGA)

Da der Rückkopplungswiderstand (R(DAC)) je nach D/A-Wandler-Konzept stufenweise mit bis zu einer Auflösung von 2exp12 programmierbar ist, kann auch die Verstärkung in kleinsten Stufen mit höchster Genauigkeit programmiert werden.

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Deutsch:
Englisch: programmable gain amplifier - PGA
Veröffentlicht: 22.06.2018
Wörter: 138
Tags: #Analogschaltungen
Links: Auflösung, D/A (DA-Wandler), Genauigkeit, OPV (Operationsverstärker), Relation