Rückkopplung

Rückkopplung (Rk) ist eine schaltungstechnische Maßnahme in Elektronikschaltungen. Bei der Rückkopplung wird ein Teil des Ausgangssignals eines aktiven Vierpols an den Eingang des Vierpols rückgeführt und mit dem Eingangssignal verknüpft. Solange das rückgeführte Signal die gleiche Phasenlage hat wie das Ausgangssignal, spricht man von Mitkopplung, bei gegenphasigen Signalen von Gegenkopplung.

Bei der Mitkopplung (Mk) addiert sich das rückgekoppelte Signal zu dem ursprünglichen Eingangssignal, bei der Gegenkopplung (Gk) subtrahieren sich die beiden Signale.

Rückkopplungsprinzipien

Rückkopplungsprinzipien

Das Verhältnis zwischen der Ausgangsamplitude und der Amplitude des rückgekoppelten Signals ist der Rückkopplungsfaktor.

Das Prinzip der Rückkopplung wird überall dort eingesetzt, wo mit dem rückgekoppelten Signal eine Steuerfunktion ausgeführt wird oder wo das rückgekoppelte Signal einen Schwingungszustand auslösen soll, wie beim Oszillator, bei der analogen Signalverarbeitung und der Regelungstechnik.

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Deutsch: Rückkopplung
Englisch: feedback
Veröffentlicht: 16.01.2006
Wörter: 141
Tags: #Passive Schaltungen
Links: Amplitude, Analog, Gegenkopplung, Mitkopplung, OSZ (Oszillator)