Gegenkopplung

Die Gegenkopplung ist eines von mehreren Prinzipien der Rückkopplung, ein anderes ist die Mitkopplung. Bei der Gegenkopplung wird ein Teil des Ausgangssignals eines aktiven Vierpols invertiert zum Eingangssignal am Vierpol-Eingang hinzu addiert. Bei der Mitkopplung erfolgt eine Subtraktion des rückgekoppelten Ausgangssignals, das als phasenrichtiges Signal zum Eingangssignal addiert wird.

Bei der Gegenkopplung, auch als negatives Feedback bezeichnet, ergibt sich das wirksam werdende Eingangssignal aus der Subtraktion des eigentlichen Eingangssignals und des Rückkopplungssignals, das wiederum aus dem Ausgangssignal und dem Rückkopplungsfaktor gebildet wird. Dabei ist es für die Betrachtung unerheblich, ob es sich um eine lokale Gegenkopplung einer einzelnen Verstärkerstufe handelt, oder um eine die über mehrere oder alle Verstärkerstufen hinweg reicht.

Prinzip der Gegenkopplung

Prinzip der Gegenkopplung

Diese elektronische Schaltungstechnik wird u.a. bei automatischen Regelungen eingesetzt um Übersteuerungen zu verhindern, so beispielsweise bei der automatischen Verstärkungsregelung (AGC) oder der automatischen Frequenznachsteuerung (AFC).

Informationen zum Artikel
Deutsch: Gegenkopplung
Englisch: negative feedback - NFB
Veröffentlicht: 07.03.2021
Wörter: 149
Tags: Passive Schaltungen
Links: Automatische Frequenzregelung (AFR), Automatische Verstärkungsregelung (AVR), Mitkopplung, Rückkopplung, Signal