Objektmodell

  1. Objektmodelle beschreiben spezifische Objekte, die durch ihre Eigenschaften gekennzeichnet sind und auf die über ihre Schnittstellen zugegriffen werden kann. Häufig handelt es sich dabei um Software-Komponenten, die in Bibliotheken gesammelt und verwaltet werden und die jede für sich identifizierbar ist. Die Objektmodelle beschreiben die Eigenschaften für die objektorientierte Programmierung und schaffen die Basis damit die einzelnen Software-Komponenten miteinander kommunizieren und verknüpft werden können.


    Das Component Object Model (COM) von Microsoft stellt so ein Objektmodell dar, weitere sind das System Object Model (SOM) von IBM, das Document Object Model (DOM), das Java Document Object Model (JDOM) sowie das Objektmodell für Netzanwendungen das Distributed Component Object Model (DCOM) und die Common Object Request Broker Architecture (CORBA).

  2. In der objektorientierten Programmierung versteht man unter einem Objektmodell die Menge der objektorientierten Mechanismen, die einer objektorientierten Sprache oder einen objektorientierten Entwurf zugrunde liegen. Mögliche Kriterien zur Charakterisierung eines Objektmodells sind Abstrakte Datentypen, Datenkapselung, Klassen, Klassenobjekte, Metaklassen, Vererbung, Komposition, Typisierung, Polymorphie, Persistenz und Parallelität.

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Deutsch: Objektmodell
Englisch: object model
Veröffentlicht: 08.02.2010
Wörter: 167
Tags: #Plattformen
Links: Abstrakter Datentyp, Bibliothek, COM (component object model), CORBA (common object request broker architecture), Datenkapselung