FIFO (first in first out)

First In First Out (FIFO) ist ein Überlaufprinzip in der Speichertechnik und bei Schieberegistern. Bei dieser Technik werden bei voll ausgenutzter Speicherkapazität die zuerst eingegebene Dateneinheit oder das zuerst eingelesene komplette Backup auch als erstes wieder ausgelesen bzw. gelöscht.


FIFO-Prinzip: Die zuerst eingelesenen Datensätze werden auch als erste ausgelesen

FIFO-Prinzip: Die zuerst eingelesenen Datensätze werden auch als erste ausgelesen

Das FIFO-Verfahren ist ein einfaches Queuing. Es wird u. a. in der Verarbeitung und Übertragung von Daten eingesetzt wird, und zwar für die Eingangs- und Ausgangswarteschlangen ( Queues) der Netzwerkknoten. Bei diesem Verfahren, auch als First Come First Served (FCFS) bezeichnet, werden alle Frames in einer einzelnen Queue gespeichert, und zwar in der Reihenfolge wie sie angekommen sind. Das Auslesen erfolgt sequenziell nach der eingegangenen Reihenfolge. FIFO hat eine geringe Verzögerungszeit.

Werden beim Ein- und Auslesen der Daten aus dem Stackspeicher zuerst die zuletzt eingelesenen Daten ausgelesen, dann arbeitet das Verfahren nach dem Prinzip Last In First Out (LIFO).

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Deutsch:
Englisch: first in first out - FIFO
Veröffentlicht: 22.06.2018
Wörter: 152
Tags: #Übertragungstechniken der Datenkommunikation #Hauptspeicher
Links: Daten, FCFS (first come first served), Frame, Queuing, Schieberegister