D2D (device-to-device communication)

Device-to-Device Communication (D2D) ist eine hybride Funktechnik mit der eine direkte Kommunikation zwischen dicht beieinander liegenden Mobilgeräten ebenso unterstützt wird, wie die direkte Kommunikation von zwei Endgeräten innerhalb einer Funkzelle. Die direkte Kommunikation geschieht ohne Base Station und ohne Route durch die Netzwerk-Infrastruktur.


Durch die direkte Funkübertragung zwischen benachbarten Geräten können Nahbereichsdienste, Proximity Services (ProSe), über etwa 500 m realisiert werden. Durch diese Technik werden die Ausnutzung des Frequenzspektrums, der Gesamtdurchsatz und die Energieeffizienz verbessert, während gleichzeitig neue Location Based Services (LBS) und Nahbereichsservices möglich sind. Die in den LTE-Mobilgeräten implementierte Funktionschnittstelle heißt Sidelink.

D2D-Kommunikation 
   und Mobilfunk

D2D-Kommunikation und Mobilfunk

Device-to-Device Communication (D2D) erleichtert die Interoperabilität zwischen kritischen öffentlichen und kommerziellen Mobilfunknetzen wie Long Term Evolution (LTE).

Was die D2D-Technologie betrifft, so hat 3GPP die Forschungsarbeiten einiger Universitäten aufgegriffen und das Thema in LTE-A unter Release 12 thematisiert. Ein wichtiger Aspekt für D2D-Netze ist die Ausfallsicherheit. Selbst bei Ausfall des Mobilfunknetzes können D2D-Netze als Reservenetze fungieren.

Weitere Vorteile der D2D-Technologie liegen in der Erhöhung der Übertragungskapazität, da diese von der direkten Funkübertragung und dem Mobilfunknetz geteilt werden, der Erhöhung der Datenrate und der verringerten Latenzzeit, und zwar dann, wenn die Mobilgeräte unmittelbar miteinander kommunizieren.

Informationen zum Artikel
Deutsch: D2D-Kommunikation
Englisch: device-to-device communication - D2D
Veröffentlicht: 27.06.2018
Wörter: 216
Tags: #Internet-Konzepte
Links: 3GPP (third generation partnership project), Aspekt, Ausfallsicherheit, Basisstation, Datenrate