BIP-8 (bit interleaved parity-8)

Bit Interleaved Parity (BIP) ist ein Prüfsummenverfahren mit dem Fehler in längeren Transport-Frames erkannt werden können. Beim BIP-Verfahren geht es um die Fehlererkennung und -überwachung auf Bit-Basis und nicht um die Fehlerkorrektur. Bei dem Verfahren werden für die Prüfsummenermittlung alle Bits in einer größeren Einheit, wie einem Byte zusammen gefasst, und für jedes einzelne Bit einer Gruppe (Byte) wird die Prüfsumme bestimmt. Dabei werden die Bit-Positionen der aufeinander folgenden Bytes untereinander verglichen und daraus wird die Parität abgeleitet und in das Paritäts-Byte eingetragen.

Eingesetzt wird der Prüfsummenalgorithmus in Optical Transport Network (OTN), Synchronous Optical Network (SONET) und der Synchronous Digital Hierarchy (SDH).

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Deutsch:
Englisch: bit interleaved parity-8 - BIP-8
Veröffentlicht: 25.08.2011
Wörter: 114
Tags: #SDH-Netze
Links: Bit (binary digit), Byte, Fehler, Fehlererkennung, Fehlerkorrektur